Blutegeltherapie

Schon vieles ausprobiert und doch kehren die Schmerzen immer wieder zurück? Leiden Sie unter Arthrose, Arthritis, Rheuma oder haben Sie einen Tenniselenbogen? Wollten Sie immer schon etwas gegen Krampfadern und Lymph­stau tun?
Die jahrtausendalte, bewährte Methode der Blutegel­therapie kann Ihnen zu Linderung der Schmerzen und zur Heilung verhelfen. Die Anwendung der Blutegel ist in allen Kulturen bekannt und wird inzwischen auch in der Schweiz immer beliebter. Es gibt Kliniken in Russland, die Krankheiten fast nur noch so behandeln.
Das Speichelsekret der Blutegel enthält zahlreiche Substanzen mit heilsamer Wirkung. Verbesserung der Schmerzen und Beweglichkeit sind das Resultat.
Interessiert? Gerne informiere ich Sie über die Behandlung mit Blutegeln.

Indikationen

  • Furunkel, Karbunkel
  • Gichtanfall
  • Hämorrhoiden
  • Hämatom
  • Herpes zoster
  • Hörsturz, Tinnitus
  • Hoher Blutdruck
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Krampfadern
  • Lymphstau
  • Abszesse
  • Angina
  • Angina pectoris
  • Arthrose, Arthritis
  • Augenerkrankungen
  • Besenreisser
  • Bursitis (Schleimbeutelentzündung)
  • Chronische Schmerzen
  • Depressionen
  • Durchblutungsstörungen der Augen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Mittelohrentzündungen
  • Muskelverspannungen
  • Regt Wundheilung an
  • Rheumatische Erkrankungen
  • Schleimbeutelentzündung
  • Tennisarm
  • Traumatische Schwellungen
  • Verstauchungen, Zerrungen
  • Wechseljahrbeschwerden

Beispiel einer Behandlung gegen Krampfadern

Blutegel Therapie gegen Krampfadern

Die Patientin litt nach den operierten Krampfadern unter dunklen Flecken, begünstigt auch durch schwaches Bindegewebe. Schon nach einer Sitzung konnte eine deutliche Verbesserung erreicht werden.

Die beiden Bilder zeigen die Beine vor und nach der Behandlung mit Blutegeln.

Kosten

  • Pro Stunde
  • CH 100
  • inklusive Verbandsmaterial
  • 1 Egel
  • CHF 16
  • inklusive Verbandsmaterial

Bitte beachten Sie, dass eine Terminabsage 36 Stunden vor dem vereinbarten Termin, kostenfrei ist.
Für Termine die weniger als 24 Std. vorher abgesagt werden, verrechne ich ein pauschales Ausfallhonorar von 40 CHF. (Blutegel müssen extra bestellt und können nicht gelagert werden.)

Wann sollen Blutegel nicht angewandt werden?

  • Bei Blutgerinnungsstörungen
  • Bei Blutverdünnungsmittel
  • Bei Blutarmut
  • In der Schwangerschaft
  • Schwerwiegende Organerkrankungen
  • Akute Infektionskrankheiten
  • Wundheilungsstörungen
  • Allergie auf Hirudin
  • Arterielle Verschlusskrankheit
  • Hauterkrankung an Applikationsorten

Herkunft der Blutegel

Die Blutegel werden in Wil in einem geschlossenen Ökosystem speziell für medizinische Zwecke gezüchtet. So kann bei einer konstanten Qualität garantiert werden, dass die Egel noch nie Menschen oder Tiere gebissen haben.

Was passiert mit den Blutegeln nach der Therapie?

Die Blutegel werden getötet, da sie nicht wieder verwendet werden dürfen (Übetratung von Krankheitserregern). Da sie aber kein Gehirn besitzen, spüren Sie beim Tod keinen Schmerz.

Nachbehandlung

Der Patient stoppt Blutungen durch Verbandsmaterial welches mitgegeben wird. Der dicke Saugverband kann am folgenden Tag entfernt werden, die Krusten fallen dann in einer Woche ab. Die Wunden sollten geschützt werden. Der auftretende Juckreiz kann mit Kokos-, Aprikosenöl oder Quarkwickel gelindert werden. Auf keinen Fall kratzen um keine sekundäre Wundinfektion zu provozieren.

Mögliche Komplikationen

  • Narbenbildung an der Bissstelle
  • Erysipel (Infektion Haut, selten)
  • Allergische Reaktion auf Hirudin: sofort oder bis 4 Tage nach Therapie